Shell stoppt Bohrungen in der Arktis

Am Montag gab Shell überraschend bekannt, dass die Bohrungen in der Arktis nach ersten enttäuschenden Ergebnissen für die absehbare Zukunft aufgegeben werden. Als Begründung nennt der Konzern zu hohe Kosten, zu wenig Öl im getesteten Ölfeld, auch schwer zu erfüllende Vorschriften und Regulierungen seitens der US-Regierung werden angeführt.

Zu Gründen über die nur spekuliert wird, zählen die gefallenen Ölpreise durch die die Bohrungen weniger profitabel sind und die anhaltenden weltweiten Protesten gegen die Bohrungen in der Arktis. Zu diesen äußerte sich der Konzern jedoch nicht. Dennoch ist es möglich, dass auch die Proteste einen Beitrag zu Shells momentanem Rückzug aus der Arktis beigetragen haben. Denn diese machten die Bohrungen politisch nur schwer vertret- und durchführbar.

Ungeachtet dieses Misserfolgs und hoher finanzieller Verluste bleibt Shell dabei, das Gebiet (es handelt sich um die Tschuktschensee im Norden Alaskas) als sehr bedeutend zu betrachten und scheint auch in Zukunft Ambitionen dort zu haben.

Weitere Infos dazu beispielsweise in Artikeln der Tagesschau oder Zeit Online.

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Ölkatastrophe in Israel

Im Süden Israels gab es bei Wartungsarbeiten einer Pipeline in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Vorfall, bei dem laut Regierung mehrere Millionen Liter Rohöl ausgelaufen sind. Nach Einschätzung des dortigen Umweltschutzministeriums handelt es sich dabei um die bisher schlimmste Umweltkatastrophe in Israel. Ein Teil des Öls gelangte auch in ein Naturschutzgebiet und gefährdet die dortige Flora und Fauna. Die nötigen Reinigungs- und Sanierungsarbeiten werden vermutlich mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Zudem gab es mehrere Verletzte, die nach dem Einatmen von Öldämpfen behandelt werden müssen.

Einen ausführlicheren Bericht dazu gibt es beispielweise hier: http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/millionen-liter-oel-ausgelaufen-umweltkatastrophe-in-israel/11075768.html